Alles feuchte Luft?

Displair ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm in der Luft. Dabei passt der Begriff Bildschirm im Wortsinn nicht ganz und auch Touchscreen ist keine passende Bezeichnung. Denn durch eine spezielle Technik wird das Bild von einem Projektor über einen Spiegel auf eine Luftwand projiziert.

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Sind Sie auch „Selbermacher“?

Portale wie dawanda boomen, bei facebook gibt es allerlei Gruppen in der sich leidenschaftliche Selbermacher/innen über die besten Bezugsquellen und die schlaueste Verarbeitung austauschen. In großen Städten gibt es mittlerweile wieder Nähstuben und Strickworkshops. Die sind alles andere als altbacken, versprühen aber Charme und irgendwie auch eine Art Pioniergeist.

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Don’t forget to be awesome!

Der youtube Channel zweier Brüder aus den USA, der eine ganze Subkultur schuf! 

Wenn ein freakiger Nerd in zernkittertem T-Shirt, mit nicht gekämmten Haaren in einem Video zeigt, wie man den besten Cinnamon Toast zubereitet oder warum 2014 das beste Jahr ever wird, dabei Schachtelsätze bildet und so schnell spricht, dass man Mühe hat ihm zu folgen ist das... Kult!

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Living Green

Warum Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Ressourcenmanagement viel mehr als nur ein Trend ist.

Wirtschaftlich leistungsfähig, sozial gerecht, ökologisch verträglich. Das alles versteht man unter nachhaltig. Nachhaltigkeit begegnet uns heute in vielen Bereichen. Die Begegnung alleine reicht jedoch nicht aus. Die Frage ist vielmehr: wird Nachhaltigkeit auch gelebt? Was kann jeder einzelne, was können Du und ich nachhaltiger gestalten? Was können wir ändern um nachhaltig zu leben?

VP hat für die Stadt Ludwigsburg eine stationäre Ausstellung zu diesem Thema konzipiert und umgesetzt. Titel: nachhaltiges und energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie nachhaltige Stadtentwicklung und Klimaschutz. Das „Wissenszentrum Energie“ in der Ludwigsburger Innenstadt gibt seit der Eröffnung im Oktober 2013, Antworten auf Fragen zum Thema Nachhaltigkeit. Zahlreiche Exponate vermitteln den Besuchern den richtigen Zugang zum Thema. Energie-Spar-Tipps für’s eigene Zuhause, Ludwigsburger Leuchtturmprojekte als Inspirationsquelle und Informationen zu nachhaltigen Baustoffen und nachhaltigem Bauen sind nur einige der Themen, die hier veranschaulicht werden.

Eine genauere Auseinandersetzung mit diesen Themen macht Sinn, das haben auch wir VP-ler während der Konzeption und später durch die Erarbeitung der Inhalte gespürt. Gleichzeitig spaltet der Etat für solch ein Projekt auch die Geister. Mehr als einer Diskussionsrunde im Gemeinderat und diversen anderen Gremien haben wir beigewohnt um Vorurteile gegen die Ausstellung und die damit verbundenen Kosten aus dem Weg zu räumen – auch hier war Nachhaltigkeit gefragt, wenn auch nicht im übertragenen Sinn...

Fakt ist: bei uns wird Recyclingpapier verwendet. Einmal bedruckt, legen wir das Papier wenn möglich ein 2tes mal ein und bedrucken die andere Seite. Wir trennen unsere Abfälle und Wertstoffe und bezeichnen sie bewusst nicht als „Müll“. Apropos Müll... Plastikflaschen aus dem Discounter gibt es bei uns nicht. Eine Osmoseanlage (so ein Ding zur Trinkwasseraufbereitung) sorgt dafür, dass wir trotzdem was zum trinken haben. Elektrogeräte laufen über Nacht nicht im Standby, sondern werden vollständig abgeschaltet. Ob wir dadurch Gutbürger sind? Neuesten Forschungsergebnissen des Zukunftsinstituts nach schon. „Gutbürger übernehmen Verantwortung (...) und verkörpern einen zukunftsweisenden Ökopragmatismus.“

Gutbürger hin oder her – wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit sind zukunftsbestimmend. Da geht es auch um kleine Details. Wussten Sie zum Beispiel, dass wir für die Exponate in der Ausstellung gestrichenes Sperrholz als Grundmaterial verwendet haben? Resteverwertung. Upcycling sozusagen. Schick, oder?

Mehr Informationen zum „Wissenszentrum Energie“ gibt es unter: 
http://www.ludwigsburg.de/,Lde/start/stadt_buerger/wissenszentrumenergie.html 

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 19 Uhr
 
Donnerstag 10 bis 15 Uhr
 
Samstag 10 bis 15.30 Uhr

Montag und Sonntag geschlossen 

Eintritt frei. Führungen nach vorheriger Anmeldung.

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Pitch, Pitch, Hurra?

Aus Gründen der Anschaulichkeit und mit Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte wurde das nachfolgende Gespräch aus dem Konferenzraum einer Agentur in eine Bäckerei verlagert:

Kunde: "Guten Tag. Ich könnte mir vorstellen, hier einzukaufen. Ich hätte gerne ein Brötchen. Was kostet das?"

Bäcker (beratend): "Das kommt darauf an welches. Also hier das Müslibrötchen z.B...."

Kunde: "Nein, nein - ich brauch nichts besonderes, ganz einfach reicht."

Bäcker (informierend): "Ein normales Brötchen kostet 24 Cent."

Kunde: "Kann man mit dem Preis was machen?"

Bäcker (scherzhaft): "Man könnte ihn bezahlen."

Kunde: "Nein, ich meine, das müsste doch günstiger gehen."

Bäcker (Transparenz schaffend): "Der Preis setzt sich zusammen aus meiner Arbeitszeit, den Zutaten, den Kosten für Energie und Ladenlokal....

Kunde: "Ja. Ja, aber das brauch ich ja alles nicht, ich möchte ja nur ein Brötchen..."

Bäcker (beharrend): "...das ich Ihnen auch gerne zum angegebenen Preis verkaufe."

Kunde: "Ja aber, wenn Sie das Geschäft machen wollen, müssen Sie sich schon bewegen."

Bäcker (irritiert): "Warum?"

Kunde: "Na ja, sie sind ja nicht der einzige Bäcker..."

Bäcker (pfiffig): "Stimmt, aber unser unvergleichliches Semmel-Plus (USP) ist der Geschmack und nicht der Preis."

Kunde (improvisierend): "...und außerdem: Wenn mir das Brötchen schmeckt, wird es nicht das letzte sein, das ich bei Ihnen kaufe. Ich suche derzeit nach einem festen Partner im Bereich Brötchen und Brot. Und (bedeutungsschwangere Pause und Augenzwinkern) wenn es gut läuft, könnte es sein, dass ich in den nächsten Monaten einer Buttercremetorte bestelle."

Bäcker (hartnäckig): "Wenn Sie größere Mengen bestellen, räume ich Ihnen gerne einen Rabatt ein, aber wollten Sie nicht nur ein Brötchen?"

Kunde (ertappt): "Äh, richtig."

Bäcker (Abschluss vorbereitend): "Was muss ich also machen, damit Sie das Brötchen nehmen."

Kunde: "Also, ich schlage vor: Sie überlassen mir unentgeltlich das Brötchen als Qualitätstest. Wenn es mir schmecken sollte, würde ich Ihnen die Möglichkeit geben, in der nächsten Woche am Pitch über ein Sauerteigbrot teilzunehmen. Ihre Chancen würden sich natürlich dadurch verbessern, wenn das Testbrötchen eines dieser leckeren Müslibrötchen wäre."

Bäcker (einsichtig): "Verstehe: Akquise heißt eben immer auch in Vorleistung gehen. Na gut... (greift eine Buttercremetore, holt weit aus...).

Nicht, dass wir uns falsch verstehen... ein Pitch ist ein faires und angemessenes Wettbewerbsinstrument. "Fair" ist insofern von Bedeutung, da wir es überhaupt nicht fair finden, zu einem Pitch eingeladen zu werden, bei dem der "Gewinner" eigentlich schon fest steht und der Kunde in erster Linie dem Einkauf noch ein paar Alternativen liefern muss. Und "Angemessen" sollte ein Pitch diesbezüglich sein, dass die Agentur nicht mehr Zeit (= Aufwand) in den Gewinn des Pitches stecken muss, als letztendlich für das eigentliche Projekt zur Verfügung steht. Da würde nämlich - wem sage ich das - die Wirtschaftlichkeit stark daraunter leiden. 

Kurzum: Wir steigen gerne in den Ring, wenn die beiden kleinen oben genannten Bedingungen gegeben sind.

Quelle: http://www.springerf3.de/blog/provokation/pitch-chance-oder-aergernis/

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